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Antik & Laden -
Alexander Felgner
Abteilung HolzCleanic
Chemnitzer Str. 23
09235 Burkhardtsdorf

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03721-39640
Telefax:
03721-396415
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info(at)holzcleanic.com

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Mo bis Fr
von 09 bis 18.30 Uhr

Samstag
von 09 bis 16 Uhr

und nach Vereinbarung

 
 
HolzCleanic
Holzwurmbekämpfung
 

 

Der Holzwurm im Käferstadium*
Die wichtigsten einheimischen Holzschädlinge sind der Holzwurm ("Gewöhnlicher Nagekäfer", "falsche Totenuhr") und der Hausbockkäfer. Während der Hausbock schon im Juni seine - bis zu 600!!! - Eier im (in Ihrem?) Holz untergebracht hat, ist der Holzwurm gerade jetzt damit fertig. Nach 2 bis 4 Wochen schlüpfen die Larven: Das grosse Fressen kann beginnen. Und dauert! Beim Holzbock sind es bis zu 15 Jahre, bis die Larve sich verpuppt und zum Käfer wird, beim Holzwurm bis zu 10 Jahre. In dieser Zeit besteht das Leben der Larven in nichts anderem als Fressen, Fressen, Fressen ...  
  Der Holzwurm liebt sowohl Laub- als auch Nadelhölzer und bevorzugt dabei Splint- und Weichhölzer (z.B. Ihre Bauernschränke). Die im ausgewachsenen Zustand bis zu 6 mm lange Larve ist cremefarben und fein behaart. Den Befall erkennen Sie an 0,7 bis 3,3 mm großen kreisförmigen Bohrlöchern. Auch die Gänge sind kreisförmig (etwa 3 mm Durchmesser) und sind mit Kot und feinem Bohrmehl locker angefüllt. In Nadelhölzern verlaufen die Gänge meistens entlang der Jahresringe.  
 
Die Holzwurmlarve*
     
   
Der Hausbock befällt zwar "nur" Nadelhölzer (Laubhölzer sind für ihn giftig), aber wehe dem Fichte- oder Kiefernschrank, in dem er sich austobt! Der Hausbock bevorzugt den äussersten Splintholzbereich des Holzes (wegen dessen hohem Eiweissgehalt) und zerstört das Holz dabei vollständig. Gemein ist, dass er seine Zerstörungstätigkeit nahezu unbemerkt verrichtet, weil er dabei die oberste, hauchdünne Oberfläche des Holzes unberührt lässt. So wird der Befall eigentlich erst durch das Auftreten der Schlupflöcher bemerkt (falls nicht in ruhiger Abendstunde durch die raspelnden Frassgeräusche der Larve).

Und dann ist das Möbel nicht mehr zu retten.

 
 
 
Oben: Ausschlupflöcher des Hausbocks;
unten: So sieht das gleiche Holz unter der Oberfläche aus.*
Die Larve (links) und Puppe (rechts) des Hausbockkäfers*  
 

*Alle Bilder der Holzschädlinge sind dem sehr empfehlenswerten Buch "Holzschädlinge an Kulturgütern erkennen und bekämpfen" von Dr. Hans-Peter Sutter entnommen, das im Verlag Paul Haupt, Bern, erschienen ist.

 
 

Der Wurm stirbt nicht beim Ablaugen (in unserer Holz- und Holzwurm - schonenden Anlage wird er vermutlich nicht mal richtig nass). Die Giftmittelchen, die zur Bekämpfung der Holzvernichter verkauft werden, taugen nicht viel, weil man nie sicher sein kann, auch wirklich alle zu erwischen. Gas ist eine (giftige) Möglichkeit, zerstört aber nicht die Eier. Was also tun?

Absolut tödlich für den Wurm - gleich in welchem Stadium - ist die Behandlung in unserer Wärmekammer. Dabei wird das befallene Möbel mehr als 3 Stunden lang einer Temperatur über 53 Grad ausgesetzt. Dadurch werden die Eiweissmoleküle der Eier/Larven/Käfer irreparabel geschädigt: Der Fresser stirbt den Heldentod.
Damit die Möbel dabei keinen Schaden nehmen, wird der Prozess per Computer ständig überwacht, Raumklima und Luftfeuchtigkeit werden reguliert, sodass die Möbel unter stets gleichen klimatischen Bedingungen sehr langsam auf Temperatur gebracht und ebenso behutsam wieder abgekühlt werden. Der Prozess dauert 8 Stunden und hat sogar prophylaktische Wirkung: Neuen Würmern schmeckt das Holz nicht mehr.
   
 
   
  "Tod dem Holzwurm" ist die Devise der HolzCleanic. Um möglichst viele Schädlinge zu erwischen starten wir vom 15.9. bis zum 31.12.2004 unsere Aktion "Holzwurm-Tod".  
   
 
 
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